...wer abenteuerlustig geworden ist...
"Wie gelingt eine innigliche und lebendige Beziehung -
zu mir selbst - zu meinen Nächsten?"
Vielleicht hat ja der/die eine oder andere seit dem Basis-Wochenende mit dem Gedanken gespielt, ob er/sie an das dort Begonnene anknüpfen will um das Kennengelernte weiter zu entwickeln?
Wir sehen Beziehungen und Gemeinschaftsstrukturen auseinander brechen – zwischen Partnern, Kindern und Eltern, in der Familie und im beruflichen Alltag – und letztlich zwischen Völkergemeinschaften. Was liegt eigentlich vor an den Wurzeln dieser Erscheinung? Und: wenn diese Wurzeln erkannt sind – gibt es für uns einen praktisch begehbaren Weg in tragfähige Beziehungen und Gemeinschaft, individuell und global?
Wie kommen eigentlich Konflikte zustande? Wie ticken wir physiologisch, emotional und mental – und inwiefern beeinflußt das unser soziales Handeln im Konflikt und unsere Entscheidungen? Was sind die Realitäten, z.B. unserer Körpersoziologie, mit denen wir immer zu tun haben, in gelungener wie in gescheiterter Kommunikation, ganz egal welches Kommunikationsmodell wir anwenden? Wie wirkt sich das direkt aus in unserer Art und Weise, mit uns selbst und in Gemeinschaft mit unseren Nächsten durch´s Leben zu navigieren? Und überhaupt: geht es bei einem Kommunikationsmodell darum, dass wir alle "edlere" Menschen werden und uns noch ein paar mehr moralische Zeigefinger im Nacken zulegen - oder bessere Kontrollwerkzeuge für unsere wenig geliebten, menschlichen Schattenseiten erwerben?
Wo liegen die klassischen Mißverständnisse und Irrwege in der Anwendung von Rosenbergs Modell,
wann funktioniert´s einfach nicht und wie kann das ausgeräumt werden?
Wenn wir den vielschichtigen Prozess unseres menschlichen Kommunikationssystems verstehen lernen und einsehen, dann eröffnet sich ganz natürlich das Unterscheidungsvermögen für die Momente und "Schaltstellen", an denen wir gezielt und auch sinnvoll darauf Einfluß nehmen können. Ein KfZ-Mechaniker zB baut nicht den Motor aus, wenn die Bremsbeläge zu wechseln sind oder ein Lackschaden am Heck zu beheben. So hoffe ich doch. ;-)
Wir durchleuchten unser menschliches Konfliktverhalten - und werden dabei essentielle Einsichten gewinnen wie auch unsere eigene Liebenswürdigkeit in all unserem "try and error" entdecken. Damit einher geht eine signifikante Erweiterung unseres Verständnisses von Beziehungsstörungen – und aus dieser Einsicht ergeben sich erleichternde UND begehbare Wege aus den Sackgassen menschlicher Konfliktsituationen. Auf diesem Hintergrund erweist sich das Modell von Rosenberg als ein frappierend effizientes Praxismodell. So er-griffen zeigt es einen konkreten Weg zu einem zunächst persönlichen, und dann grundlegenden, globalen sozialen Wandel auf. Eine Arbeit mit hoher persönlicher (beruflich/privat) und politisch/sozialer Brisanz.
"Der Mensch, der lebendige und innigliche Gemeinschaft
mit sich selbst wahrhaft einzugehen wagt und vermag,
versteht erst, wie innigliche und tragende Gemeinschaft mit dem Nächsten gelingt."
Auf dem Weg zu solcher Gemeinschaft begegnen wir also zuerst uns selbst. Wir entwickeln in persönlichen und in Gruppenprozessen zunächst unsere Fähigkeit zur reinen Beobachtung - ein Werkzeug, das lebensnah zu vermitteln ist, also über die reine Philosophie hinaus in die konkrete, persönliche Erfahrung hinein führt. Wir werden viel üben damit. Wir brauchen die Fähigkeit zur neutralen Beobachtung auf allen Ebenen, der kognitiven, emotionalen, körperlichen und weiteren Ebenen, wenn wir einen klaren Blick auf innere und äußere Konflikte werfen wollen. Mit dem Unterscheidungsvermögen kehrt eine große Einfachheit im Verständnis des Geschehens ein, v.a. auch Einfachheit im Verständnis des Modells von Rosenberg,
und eine erleichternd große Klarheit im Umgang mit unserem So-Mensch-Sein.
Wir werden auf diesem Weg so durchaus auch tragikomische Momente erleben, wo das Weinen und das Lachen manchmal sich gleichzeitig - und befreiend - Bahn nach draußen bricht.
Sich selber auf die Spur zu kommen ist eines der schönsten und herausforderndsten und lohnendsten Abenteuer, die ich je kennen gelernt habe. Es geht um menschliche Freiheit - darum, wie das funktioniert.
Wir wollen uns treffen in dem gemeinsamen Raum, in dem nicht von Bedeutung ist,
was für einen Titel du trägst,
ob du die richtigen Klamotten anhast,
ob Dein Geldbeutel dünn oder dick ist,
ob du jung an Jahren bist oder reich an Falten im Gesicht ,
ob du männlich oder weiblich bist -
wir wollen uns treffen dort,
wo unser pures gemeinsames Menschlich-Sein sich zu zeigen wagt,
weil ein Raum da ist,
wo dieses verletzbare und oft verschreckte Wesen ans Tageslicht sich traut,
weil es mit zunehmend weicherem Blick willkommen geheißen wird
und sich tief aus dem Herzen gewürdigt erfährt.
Auf eine solche Begegnung mit Menschen freuen wir uns sehr,
auf die ernste Tiefe
wie ebenso auf jenen Humor und das Lachen,
die in dieser Qualität nur dort:
im tiefsten So-Mensch-Sein anzutreffen sind.
Wer Interesse hat auf so eine Expedition ins "Landesinnere", der melde sich einfach bei mir.
Wer jemanden kennt, der aufgeschlossen für so ein Projekt ist - wir freuen uns über eine Weiterempfehlung!
Teilnahmevoraussetzung ist ein mind. 2 tägiger Basiskurs nach dem Modell Rosenbergs.
Basiskenntnisse können auch noch erworben werden.
Ich bin voller Freude, den Kurs gemeinsam mit meinem Partner Peter Vestergaard-Poulsen anzubieten, mit dem zusammen ich einen Riesenhaufen Spass habe...(der meist auf die Tn. abfärbt ....) .
Wer noch Infobedarf hat - der melde sich bitte bei mir zum Löcher in den Bauch fragen.
Wer Fragen zu Finanzierungsmöglichkeiten hat, der ist ebenfalls willkommen, sich zu melden.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen - oder Neu-Kennenlernen
herzlichst
Monika Schäpe u. Partner
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"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht." (Vaclav Havel) |


