Wir alle kennen Szenen, wo uns oder anderen der Kragen zu platzen droht oder wirklich platzt. Immense und für die Beteiligten u.U. auch erschreckende Energieentladungen gehen nicht selten damit einher.

Dabei erleben wir einerseits, dass wir unserer Ladungsenergie in einem Konflikt häufig gar nicht die Erlaubnis geben, da zu sein –
andererseits sind wir hilflos „Wohin damit?“, obwohl wir wissen: Aggression lässt sich schlecht in einer Besenkammer verstauen, und den Versuch des Verdrängens bezahlen wir oft damit, dass später weitere, noch destruktivere Entladungen folgen, die zu Lasten unserer Beziehungen gehen.
Schuld- und Schamgefühle gehen damit einher.

Destruktive Entladungen und Gefühle wie Schuld und Scham sind dazu geeignet, uns in alten Denkkonzepten einer lebensfeindlichen Welt zu festzuhalten – nicht aber dazu, zu wahrer Nähe und Verbindung mit anderen zu gelangen.

Der Wolf in uns scheint weder drinnen noch draußen einen Platz zu haben. Er lebt eine Art ausgesondertes Schatten-Dasein – dabei ist gerade das Ausgesonderte das wirklich Interessante –

es ist das, was uns tiefer in unser Lebendig-Sein führt,

das, wodurch wir in tiefe und achtungsvolle Berührung mit uns selbst und anderen kommen.

An diesem Wochenende wollen wir uns gemeinsam auf eine Entdeckungsexpedition begeben, um der uns innewohnenden und in ihrer natürlichen Form lebensdienlichen Kraft des Wolfes zu begegnen und sie zu achten und zu würdigen.
Das Training ist eine Kombination aus Methoden- und Persönlichkeitstraining.
Wir arbeiten mit Live-Beispielen Ihrer konkreten Lebensgegenwart,
mit Fragen aus beruflichen und persönlichen Beziehungen Ihrer Wahl.
Dabei unterstützen Sie unterschiedliche Methoden und anschauliches Material.

Sie sind herzlich willkommen und ich freue mich auf Sie!

Ihre Kursleitung

Monika Schäpe